Blockhaus ABC - Begriffe kurz erklärt

Rund um das Thema Blockhaus Bauen oder beim Betrachten unserer Seiten stoßen Sie vielleicht auf Punkte, die wir in diesem Blockhaus ABC etwas näher beleuchten wollen. Verschiedene Begriffe werden hier kurz und knapp und möglichst verständlich erklärt – einige Themen sind allerdings etwas umfangreicher, dazu finden Sie dann auf weiteren Seiten eine ausführliche Beschreibung.

häufige Begriffe und die passende Erklärung:

Bauantrag

Am Anfang des Hausbaus steht bis auf wenige Ausnahmen das Bauantragsverfahren. Dieses Thema ist so umfangreich, daß wir es auf der Seite Bauantrag ausführlich beleuchten.

EnEV

Die Abkürzung EneV steht für EnergieEinsparVerordnung. Gemeint ist aber meistens die Energiebedarfsberechnung, die bei Wohnhäusern von einem Ingenieur erstellt werden muss, um die EnEV zu erfüllen. Mehr zu diesem umfangreichen Thema finden Sie auf der Seite EnEV.

Lieferzeiten

Die Produktions- und Lieferzeiten eines Hauses sind abhängig von der Größe des Hauses, der Wandstärke und Ausstattung, und natürlich dem Zeitpunkt, an dem das Haus beim Produzenten bestellt werden kann. Ein kleines Gartenhaus im Standard in 50 mm Wandstärke zur „Nebensaison“ geht in der Produktion natürlich deutlich schneller, als eine 140 m² Sonderanfertigung mit wohnhausfähiger Ausstattung. Bei großen Häusern kommt auch noch der Umstand dazu, daß in der Regel auf die Baugenehmigung gewartet werden muss, bevor das Haus in den Produktionskreislauf kommen kann. Wenn genau zu diesem Zeitpunkt die Produktion stark ausgelastet ist, können schon mal ein paar Wochen mehr ins Land gehen.

Kleingartengesetz

Das gute alte Kleingartengesetz oder auch Bundeskleingartengesetz regelt bundesweit, was in Kleingartenanlagen wie gebaut werden darf. Leider ist es aber nicht so einheitlich, wie man meinen könnte. Es gibt regionale Abweichungen und unterschiedliche Interpretationen von Bemessungspunkten. So dürfen beispielsweise Gartenlauben in Niedersachsen höher sein, als in Hamburg oder Berlin. In Hamburg wird der Begriff „Traufhöhe“ anders interpretiert, als in Berlin. Mehr dazu auf der Seite Kleingartengesetz.

Holzschutz

Ein geeigneter Holzschutz ist natürlich unabdingbar, um Ihrem Blockbohlenhaus eine lange Lebenszeit zu ermöglichen. Da das Holz bei Fertigung und Anlieferung eine Restfeuchte von ca. 18 % hat, darf es nicht mit einem Lack oder einer Dickschicht-Lasur „verkleistert“ werden. Wir empfehlen die Behandlung Ihres Blockhauses von außen mit der HK-Lasur der Firma Remmers.
Mehr dazu unter „Holzschutz„.

verwendetes Holz

Wir verbauen für unsere Blockhäuser unbehandelte Nordische Fichte. Die Treppen der mehrgeschossigen Häuser, sowie die Rahmen der wohnhausfähigen Fenster sind aus Kiefernholz. Da unsere Produzenten in Estland sitzen, stammt das Holz natürlich auch aus der Region – sprich je nach Verfügbarkeit aus Estland, nördliches Russland, sowie Skandinavien. 

Typenstatik

Bei bauantragspflichtigen Häusern werden Sie von Ihrem Architekten oftmals zu hören bekommen „der Hersteller muss ja eine Typenstatik für das Haus haben“. Das mag vielleicht für Fertighäuser zutreffen, aber nicht für Blockbohlenhäuser, die zudem meist noch individuell verändert werden. Wie soll es für eine Sonderanfertigung eine Typenstatik geben? Und selbst wenn Sie eines unserer Häuser exakt im Standard bauen möchten, so haben Sie einen anderen Baugrund und eine andere Schnee- und Windlast, als andere Kunden.
Eine Typenstatik würde bedeuten, wir müssten das jeweilige Haus für die „schlimmstmöglichen“ Bedingungen konzipieren, die es in Deutschland gibt. Der größte Teil der Bauvorhaben hat aber gar nicht diese Bedingungen, dort müssten aber trotzdem Materialstärken und Verbindungsmittel verbaut werden, die überhaupt nicht erforderlich sind. Diese Kunden würden also unter Umständen unnötigerweise mehrere Tausend Euro ausgeben, da ist es billiger, eine individuelle Statik von einem Ingenieur berechnen zu lassen und das Hau sso zu bauen, wie es erforderlich ist.

Baugrundgutachten

Bei Häusern, die ein komplettes Bauantragsverfahren erfordern, muss ein Ingenieur auch eine individuelle und standortbezogene statische Berechnung erstellen. Da in dieser auch Angaben zum benötigtem Fundament gemacht werden, muss der Ingenieur natürlich wissen, ob „auf Sand gebaut wird“, also wie die Baugrund beschaffen ist. Dazu muss ein Baugrunggutachter Ihren Baugrund begutachten, das Ergebnis dieser Prüfung benötigt der Ingenieur.  

Musterhäuser

Wir haben zwar keine Musterhaus-Austellung, allerdings sind viele unserer Kunden bereit, nach entsprechender Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung ihre jeweiligen Häuser auch anderen Interessenten zu zeigen. Wenn Sie also ein Haus mal „in Echt“ sehen möchten, sprechen Sie uns einfach an. Wir schauen, ob wir ein vergleichbares Haus in Ihrer Region haben und klären die Besichtigungsmöglichkeit ab.